von Beijing bis Chengdu…

Mai 2024 · 26 Tage

Über diese Reise

26 Tage
24.952 km
3 Länder

China in seiner ganzen Wucht — morgens allein auf der Mauer bei Mutianyu, im Dunst zwischen den Wachtürmen, und das Gefühl, sehr klein zu sein. In Shanghai der skurrile Heiratsmarkt, wo Eltern Steckbriefe ihrer Kinder aufhängen. Die schwebenden Felsen von Zhangjiajie, Xi'ans steinerne Armee in ihrer überwältigenden Stille. Am Ende Chengdu, wo die Pandas so wirken, als hätten sie alles verstanden. Vier Wochen in einem Land, das einen täglich überfordert und genau deshalb nicht loslässt.

Schönefeld – Foto 1
Tag 1

Schönefeld

Sa, 4. Mai · Schönefeld, Brandenburg, Germany, DE · 🌧️ 21°C

Boarding läuft…

Schönefeld – Foto 2
Schönefeld – Foto 3
Transit Doha – Foto 1
Tag 1

Transit Doha

Sa, 4. Mai · Doha, Doha, Qatar, QA · ☀️ 35°C

So ersten Step geschafft - kurzer Zwischenstopp in Doha bevor unsere nächster Flug nach Beijing geht. Ihr kennt das ja, der Flughafen ist natürlich ein wenig opulenter und die Aufenthaltsbereiche spektakulärer als an unserem kleinen BER :-) Der erste Flug war kurzweilig und ohne Turbulenzen. Am Gate nach Beijing lässt sich erahnen, dass vermutlich nicht viele westliche Touristen mitreisen…

Transit Doha – Foto 2
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Ankunft Beijing – Foto 1
Tag 2

Ankunft Beijing

So, 5. Mai · Beijing, Hebei, China, CN · 🌧️ 22°C

Juhu, wir sind angekommen und der erste Erfolg - unser Internet funktioniert und nach ein paar Einreiseformalitäten sind wir nun auf dem Weg zur ersten Unterkunft. Für eine entspannte Ankunft, haben wir einen Fahrer, der am Flughafen bereits auf uns wartet - viel sehen wir gerade noch nicht, der Airport liegt etwas außerhalb und es ist nochmal ne knappe Stunde Fahrt - wir werden sehen und berichten… aktuell scheint es sich etwas zu stauen…

Beijing – Foto 1
Tag 2

Beijing

So, 5. Mai · Beijing, Beijing, China, CN · 🌧️ 23°C

Bei uns ist es nun schon nach 21:00 und wir hauen uns erschöpft ins Bette. Die Nacht im Flieger haben wir nicht wirklich Schlaf bekommen und langsam macht sich die Müdigkeit bemerkbar. Wir wohnen und schlafen im The Orchid, im einem historischen Hutong Virtel - wir freuen uns über die schöne Unterkunft und die quirlige Umgebung.

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Xicheng District – Foto 1
Tag 3

Xicheng District

Mo, 6. Mai · Beijing, Beijing, China, CN · ☁️ 27°C

Unser Vormittag: Frühstücken, spazieren durch die Hutongs, Besichtigung vom Bell Tower und dem gegenüberliegenden Drum Tower mit Trommeleinlage und Ausblick. Es folgt ein Spaziergang zum und im Jingshanpark von wo wir auch einen Blick auf die verbotene Stadt erhaschen können (evtl. bleibt es dabei, da der Ticketkauf bei uns bisher nicht funktionierte) Da ich jetzt müde bin, hier paar Bilder, mehr inhaltliche Details dann später :-)

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Beijing – Foto 1
Tag 3

Beijing

Mo, 6. Mai · Beijing, Beijing, China, CN · ☁️ 27°C

🥟 Dumplings Essen und Bier trinken, Menschen beobachten, Eis unboxing, Schritte machen Was man eben so an einem Nachmittag macht…

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Mutianyu Great Wall – Foto 1
Tag 4

Mutianyu Great Wall

Di, 7. Mai · Beijing, Beijing, China, CN · ⛅ 29°C

Heute dürfen wir einen Teil der Großen Mauer entdecken. Unser Fahrer bringt uns nach Mutianyu - einer der am besten erhaltenen Mauerabschnitte nahe Peking, der weniger voll sein soll als Badaling. Ich vermute Badaling ist mehr für einheimische Touristen, während Mutianyu vor allem von Ausländern besucht wird. Nach gut 1.5 Stunden Fahrt kommen wir an. Ich hätte Menschenmassen und Touristenbusse erwartet - ich meine wir sind an der Großen Mauer!! - aber nichts dergleichen, es ist relativ ruhig. Unser Fahrer besorgt Tickets (wie immer geht das nur mit Vorlage der Reisepässe) und dann geht es mit dem Shuttlebus zum Sessellift, mit dem wir alsbald der Großen Mauer entgegen schweben. Was für ein Glück, dass wir diese Szenerie ganz in Ruhe und ohne Menschenmassen oder Wartezeiten erleben können. Ein Gang über die Mauer ist kein Spaziergang, sondern eher eine Wanderung und zwar bei gutem Wetter in praller Sonne. Es kann sehr steil werden und man erklimmt viele Stufen. Es gibt jedoch die Wachtürme, in denen man Schutz vor der Sonne hat und sich etwas ausruhen kann. Durchgeschwitzt und glücklich, machen wir uns auf den Rückweg und nehmen nun die Rodelbahn. Mehrere Minuten slidet man kurvenreich hinunter - die Geschwindigkeit kann man selbst festlegen. Micha raste vergnügt voraus und ich etwas vorsichtiger hinterher (zum Leidwesen meines Hintermannes) - Was für ein Spaß! Unten treffen wir unseren Fahrer wieder, der uns in einem nahe gelegenen Ort zu einem Restaurant bringt. Offensichtlich tragen wir zur allgemeinen Unterhaltung bei. Das Essen ist jedenfalls fantastisch, auch wenn wir vorher nicht genau wussten was uns erwartet.

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Abends – Foto 1
Tag 4

Abends

Di, 7. Mai · Beijing, Beijing, China, CN · ⛅ 29°C

Nach unserem tollen Besuch der Großen Mauer ruhen wir etwas aus und spazieren am späteren Nachmittag wieder los. Die Temperaturen sind jetzt besonders angenehm und das Licht ist nicht mehr so grell. Ich bin immer wieder überwältigt von den vielen Eindrücken - ich könnte vermutlich stundenlang an einer Stelle verharren und das Treiben beobachten. Auch die Geschäfte und Restaurants übertreffen sich in ihrer Gestaltung - es gibt immer Neues zu entdecken und Abends wenn es dunkel wird erwachen manche Viertel mit großem Tamtam zum Leben. Mittlerweile haben wir auch einen kleinen Hunger. Ich probiere ein Kokusnussei (dabei wird die harte Schale entfernt und zurück bleibt eben die Haut, welche das Wasser umschließt und mit einem Strohhalm getrunken werden kann. Wusste gar nicht, dass das so funktioniert. spannend. Da wir zum Mittag schon chinesisch hatten, lacht Micha ein Laden mit Burgern an. „nǐ hǎo - mein Name ist Häschen, setzt euch zu mir!“ Ja gut, auch wenn der Bär vom Nachbartisch nun etwas traurig vor sich her starrt… in Ermangelung vegetarischer Optionen, entscheide ich mich für eine Käseplatte und den kleinen Schoko Hotpot. So eine „Käseplatte“ hatte ich jedenfalls noch nie 🤣. Naja mal gewinnt man und mal muss man sich eben mit paar Crackern und seinem Pandabier begnügen… Wir spazieren weiter und auf der Straße ertönt nun lauthals Musik. Einige haben ihr Equipment aufgebaut und stimmen ohne erkennbaren Selbstzweifel ihre Lieder an. Auch am Ufer ist die Partymeile nun voll im Gange. Farbenfroh reflektiert das bunte Licht im Wasser und jede Lokalität hat ihren eigenen Liveact. Bzw. bis auf eine Ausnahme vielleicht.

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Lama Tempel – Foto 1
Tag 5

Lama Tempel

Mi, 8. Mai · Beijing, Beijing, China, CN · ☀️ 31°C

Wir schlafen aus, gehen Frühstücken und beschließen am Vormittag den Lama Tempel zu besichtigen und Nachmittags zum neuen Sommerpalast zu fahren. Er ist fußläufig zu erreichen und so können wir nebenbei noch neue Hutongs und charmante Gässchen entdecken. Wir hatten vor unser Reise davon gehört, dass es an Attraktionen sehr, sehr voll werden kann und haben uns auf unvorstellbare Menschenmassen eingestellt. Bisher sind wir davon absolut verschont geblieben, doch der Besuch im Lamatempel kam dem vielleicht Nahe. Als wir ankamen trieb ein nicht endender Strom Richtung Tempel. Micha war sofort bereit auf der Stelle umzukehren, jedoch bemerkten wir, dass es trotzdem schnell voran ging und da wir nun schonmal da waren, holten wir ein Ticket und reihten uns ein. wir waren erstaunt wie schnell und gut organisiert alles war. Trotz der vielen Menschen und der üblichen Sicherheitskontrollen mussten wir kaum warten. Die Anlage ist wirklich schön - es ist einer der größten lamaistischen Tempel außerhalb Tibets.

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Neuer Sommer Palast – Foto 1
Tag 5

Neuer Sommer Palast

Mi, 8. Mai · Beijing, Beijing, China, CN · ☀️ 31°C

Ca. 15 km nordwestlich vom Zentrum Pekings befindet sich der Neue Sommerpalast. Für den Weg nutzen wir zum ersten Mal die Metro. Das System ist simpel, nur mit den Tickets am Automaten klappt es direkt nicht und nach einigen missglückten versuchen kommt der Fahrkartenverkäufer auf uns zu und verkaufte uns die Karten dann so. Wir kommen zu spät am Park an, um noch die Paläste besichtigen zu können. Die Stände schließen langsam und es sind nicht alle Bereiche zugänglich - wir finden das aber gar nicht schlimm, denn die riesige Parkanlage um den Kunmingsee ist bei Abendlicht einfach atemberaubend schön! Wir verbringen einige Stunden hier. Abends haben wir bei uns gegenüber in einem Kantonesischen Restaurant gegessen, super lecker !! Dann noch ein Bierchen geholt und den Abend bei uns ausklingen lassen. Wieder ein toller Tag!

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Olympischer Park – Foto 1
Tag 6

Olympischer Park

Do, 9. Mai · Beijing, Beijing, China, CN

Besuch des Olympiapark und des Nationalstadium „Bird’s Nest“ welches als Teil des Olympic Green (Olympiapark) von Herzog & de Meuron entworfen und im Jahre 2008 eröffnet wurde. Das Architekturbüro aus Basel plante u.a. auch die Elbphilharmonie. Für das Nationalstadium in Peking arbeiteten sie mit Ai Weiwei als künstlerischem Berater zusammen. In diesem Stadion fanden die Eröffnungsfeier und Schlussfeier der Olympischen Winterspielen 2022 statt. Neben der Besichtigung vom Stadium selbst, führte die Runde auch über das Dach mit Ausblick auf die umliegende Stadt und Blick von oben ins Stadium hinein. Bestimmt ist ein Besuch der Olympic Green Anlage auch Abends toll, wenn die Gebäude beleuchtet sind. Bei uns ist jedoch packen angesagt, denn morgen früh reisen wir weiter - leider war das also schon unser letzter Tag :-(

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Mit dem Zug nach Shanghai – Foto 1
Tag 7

Mit dem Zug nach Shanghai

Fr, 10. Mai · Beijing, Beijing, China, CN

Um Punkt 9:00 setzt sich unser Hochgeschwindigkeitszug G5 in Bewegung und rast mit 340km/h Richtung Shanghai. Für die 1.302km lange Zugstrecke benötigen wir so nur 4:37h. Das Ticket in der 2. Klasse kostet ca. 85€/Person. Im Vorfeld hatten wir Stories gehört, wo man erst wenige Minuten vor Abfahrt ans Gleis kommt, der europäische Pass nicht gelesen werden kann und man dann wie verrückt eilen muss um seinen Zug überhaupt zu bekommen. Es läuft aber alles total entspannt und war seht gut organisiert - wie bisher eigentlich immer. Der Ablauf ist wie am Flughafen, man geht durch den Sicherheitscheck, gelangt in eine Wartehalle und schaut von welchem Gate der Zug geht. Das Boarding startete bei uns ca. 20 min vor Abfahrt. Unser Pass gilt als Ticket und muss beim Boarding gescannt werden - das war’s. Bei mir hat das scannen nicht gleich funktioniert, aber auch das ist nicht tragisch, da Personal in der Nähe ist, das weiterhelfen kann. Erst wenn man durch den Check in durch ist, gelangt man zum Gleis und kann in den Zug steigen. Der Zug scheint ausgebucht zu sein - Zug fahren ist beliebt und wir haben auch schon bemerkt dass manche Verbindungen und Buchungsklassen wirklich schnell weg sind, sobald die Tickets zwei Wochen vor Fahrtantritt freigegeben werden.

Mit dem Zug nach Shanghai – Foto 2
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Mit dem Zug nach Shanghai – Foto 4
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Mit dem Zug nach Shanghai – Foto 7
Unsere Unterkunft  in Shanghai – Foto 1
Tag 7

Unsere Unterkunft in Shanghai

Fr, 10. Mai · Shanghai, Shanghai, China, CN · ⛅ 27°C

Pünktlich fährt unser Zug in der Shanghai Hongqiao Railway Station ein. Mit der Metro kommen wir - ohne umsteigen zu müssen - zum People’s Square wo gleich auch unser Hotel ist. Wir sind positiv überrascht. Unser Zimmer mit der Nummer 521 ist groß, schön hell mit kleinem Balkon und sehr geräumig, wir bekommen einen kleinen Obstsnack und es gibt zur Begrüßung kostenlose Getränke in der Minibar. Wir haben mit Frühstück gebucht und finden das Buffet am nächsten Morgen auch echt ganz gut - da es morgens noch stark regnet, gönnen wir uns zunächst ein entspanntes Bad (der Spiegel entpuppt sich als Fernseher)

Unsere Unterkunft  in Shanghai – Foto 2
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Shanghai The Bund – Foto 1
Tag 7

Shanghai The Bund

Fr, 10. Mai · Shanghai, Shanghai, China, CN

Am Tag unserer Ankunft ist jedoch super Wetter, so dass wir erstmal was essen und auf Erkundungstour begeben. Uns haut es hier auf jeden Fall total um. Wir spazieren die Nanjing-Street hinunter Richtung Bund. Auf der einen Seite in Neonlicht getauchte Wolkenkratzer, auf der anderen Seite imposante Kolonialbauten. Wir kennen Bilder der Skyline, müssen aber feststellen, dass die Realität einfach nochmal gigantischer ist. Es herrscht ein irrsinniger Trubel und dann um Punkt 7:00 Uhr fangen alle Gebäude an zu leuchten. Und auch wenn wir schon einige Skylines gesehen haben, war keine so futuristisch anzusehen wie hier in Shanghai... die Nanjing-Street und The Bund am westlichen Ufer des Huangpu-Flusses sind definitiv ein visuelles Highlight.

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Pudong – Foto 1
Tag 8

Pudong

Sa, 11. Mai · Shanghai, Shanghai, China, CN · 🌧️ 25°C

Wir waren heute in Pudong, dem Finanzvirtel und neuen Teil Shanghais mit den Wolkenkratzern. Da es immer wieder regnete besuchen wir das Aquarium. Es heißt, es hat mit 155m den weltweit längsten Unterwasser viewing tunnel.

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Heiratsmarkt im People's Park – Foto 1
Tag 9

Heiratsmarkt im People's Park

So, 12. Mai · Shanghai, Shanghai, China, CN

Wir verbringen unseren Sonntag Vormittag im People‘s Park. Es ist noch immer etwas grau, regnet aber nicht mehr. Parks sind beliebte Treffpunkte für eigentlich fast alles. Man trifft sich zum Sport, für gemeinsame Tanzübungen, zum vorlesen, spielen oder zum Plausch bei ner schönen Tasse mitgebrachten Tees. Für Kinder gibt es einen Bereich mit Karussellen und kleiner Achterbahn, Hier im People's Park haben viele Menschen Steckbriefe vor sich ausgelegt. Eltern sorgen sich darum, dass ihr Kind keinen guten Ehemann oder Ehefrau findet. Hier auf dem Heiratsmarkt mitten in Shanghai hoffen sie auf ein passendes Match (wohl nicht immer mit Zustimmung ihrer Kinder) und vereinbaren Blind Dates für das passende Paar. Auf den Profilen finden sich Angaben zu Bildung, Beruf, Einkommen und Herkunft… Die Google Übersetzungen sind da nicht 100%ig genau, aber so in etwa sieht das dann wohl aus: „Shanghai einziges Mädchen, geboren im Oktober 1983, 1,60 Meter groß, unverheiratet, Universitätsabschluss, Master-Abschluss in Deutschland, arbeitet jetzt in Berlin, gut aussehend, gut aussehend, bekannt und vernünftig, traditionell, ruhig und aufrichtig, ähnliche Bedingungen, traditioneller Familienkarriereerfolg.“ Oder wie wäre es mit diesem jungen Mann?: „Alter: geboren 89, Höhe: 173 cm, Haushaltsregistrierung: Nanchang, Ausbildung: Undergraduate, Beruf: Internetwerbung, Jahresgehalt: 1 Million, Das Hochzeitszimmer befindet sich in Jiading, und seine Eltern sind im Ruhestand und leben jetzt im Bezirk Jing'an. Gesucht: Unverheiratete Frau nach 92 geboren, Größe mehr als 160 cm, gutes Aussehen, Bachelor-Abschluss, unbegrenzte Arbeit, Einkommen von mehr als 200.000, unbegrenzte Haushaltsregistrierung, unbegrenzte Immobilien.“

Heiratsmarkt im People's Park – Foto 2
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Heiratsmarkt im People's Park – Foto 5
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Heiratsmarkt im People's Park – Foto 7
Shanghai French Concession – Foto 1
Tag 9

Shanghai French Concession

So, 12. Mai · Shanghai, Shanghai, China, CN

Nachmittags spazieren wir zum Viertel der ehemaligen Französischen Konzession, wir Bummeln durch die mit Platanen gesäumten Straßen und machen eine kleine Teepause im niedliches Cafe „Antique Garden“. Schon beinahe auf dem Rückweg entdecken wir das Tianzifang Viertel - ein traditionelles Wohngebiet mit Shikumen-Gebäuden im typischen Baustil Shanghais. In den 90iger Jahren haben Künstler den Charme des Wohngebiets (wieder)entdeckt und damit begannen Studios und Galerien zu eröffnen. Heute sind hier viele kleine Geschäfte, Cafes, Bars, Restaurants, Kunstgalerien und Studios - es ist ziemlich touristisch, trotzdem auch schön anzusehen. Nach dem Rückweg und sehr, sehr vielen Schritten haben wir Hunger und gehen chinesisch essen (was für eine Überraschung) Es ist ein bisschen abenteuerlich, da niemand englisch spricht und auch die Karte auf Chinesisch ist. Es sieht auf den Nachbartischen jedoch alles gut aus, so dass wir optimistisch sind. Wir stellen ein bisschen was zusammen und lassen uns per Sprachapp was empfehlen. Jeder Tisch hat einen eigenen Teewagen, auch hier haben wir einfach zu irgendwas ja gesagt. Es war auf jeden Fall wieder alles sehr lecker und wir sind nun satt und zufrieden 😋

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Zhujiajiao Water Town – Foto 1
Tag 10

Zhujiajiao Water Town

Mo, 13. Mai · Shanghai, Shanghai, China, CN

Die Wasserstadt Zhujiajiao ist mit der Metro gut von Shanghai aus zu erreichen. Wir haben uns diesen Ausflug extra für Montag aufgespart, da es ein beliebtes Ausflugsziel ist und wir denken es wird weniger voll sein als am Wochenende. Die Sonne scheint und es macht sehr viel Spaß jetzt mal aus der Stadt raus zu sein, das Treiben zu beobachten, hier durch die Gassen zu spazieren und in den Gärten zu entspannen - dabei fragen wir uns wirklich wo diese riesigen grünen Gartenflächen plötzlich herkommen, die von den Gassen aus überhaupt nicht zu erwarten sind. Überall gibt’s Restaurants am Wasser und spannende Lebensmittel in den Auslagen, die wir nicht probieren wollen.

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Ein Tag im Zug…  – Foto 1
Tag 11

Ein Tag im Zug…

Di, 14. Mai · Jiaxing, Zhejiang, China, CN · ☀️ 29°C

Mit dem G1369 geht’s von Shanghai nach Fenghuang. Fahrtzeit 8:13h, diesmal in der 1. Klasse für 140€ pro Person - eine gute Entscheidung für die lange Fahrt. Alles funktioniert genauso organisiert und problemlos wie schon beim ersten Mal. Diesmal gibt’s nen Getränk und ne Snackbox mit vier bunten Verpackungen. Mit dabei eine einzelne Nudel (zumindest kam es einer Nudel am nächsten) und einer undefinierbaren Substanz die unser Translater als „köstliche traditionelle Neujahrsente“ übersetzte (in der pinken Verpackung) - na das ist doch was... Gar nicht übel war unsere Überraschungs Essensbox und der Tee die wir auf gut Glück kauften als der Hunger kam. Eigentlich ne ganz entspannte Fahrt und spannender als von Peking nach Shanghai - es gab viel zu sehen. Da wir häufig Stops hatten, konnte Micha schnell rausspringen, rauchen und schnell wieder reinspringen. Mittlerweile ist es dunkel und in ca. ner halben Stunde sind wir dann auch am Ziel…

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Tag 11

Fenghuang bei Nacht

Di, 14. Mai · Fenghuang, Hunan, China, CN · ⛅ 27°C

Ein Shuttlebus bringt uns vom Bahnhof nach Fenghuang Ancient City. Es ist ein kleiner, schmaler Bus. Unter neugierigen Blicken werden wir auf den letzten zwei freien Plätzen verstaut und los geht die wilde Fahrt (im wahrsten Sinne des Wortes). Für einige reisende Chinesen, scheinen westliche Touristen eine seltene Attraktion zu sein. Ein bisschen hatten wir das auch schon in Shanghai und Beijing erlebt und zieren mittlerweile so einige Familienalben uns fremder Personen ;-) Ein Fahrer holt uns dann am Busbahnhof ab und bringt uns zur Unterkunft. Uns fallen fast die Augen raus. Abends in Fenghuang anzukommen ist wie der Eintritt zu einer riesigen Show. „Fenghuang im Nordwesten der chinesischen Provinz Hunan wird auch über die Landesgrenzen hinaus oftmals als eine der schönsten Städte Chinas tituliert. Kein Wunder, verkörpert sie doch die Schönheit des traditionellen Lebens fernab der großen Metropolen. … Während es tagsüber recht ruhig zugeht, verwandelt sich die kleine Stadt am Abend in eine wahre Partymeile. Da nach Fenghuang vor allem die Chinesen selbst reisen, ist der komplette Tourismus darauf ausgelegt. … “ — Ausschnitt aus einem GEO Bericht. Partymeile ist kein passender Begriff - das klingt einfach nur nach Party, lauter Musik, Karaoke (wenn man in China ist) und Alkohol. Was unerwähnt bleibt ist diese gigantische visuelle Inszenierung in die wir hier geraten - muss man gesehen haben und ist mit nichts zu vergleichen was wir je gesehen haben. Jedes Element leuchtet, künstlicher Nebel gleitet über den Fluss, Laser lassen bewegte Bilder wie Hologramme über dem Wasser erscheinen… Bestimmt die Hälfte der Menschen streift verkleidet durch die Gassen - im Schlepptau der Freund, die Freundin oder besser noch ein Fotograf für das perfekte Bild. Da hilft es nur noch nen Bier holen und mit Blick auf den Fluss dieses unglaubliche Szenario auf sich wirken lassen. Wirklich total irre hier…

Fenghuang bei Nacht – Foto 2
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Nach der Show… – Foto 1
Tag 12

Nach der Show…

Mi, 15. Mai · Fenghuang, Hunan, China, CN · 🌧️ 28°C

Am nächsten Morgen ist die große Multimediashow vorbei und Ruhe eingekehrt. Es ist nun einfacher sich den kulturellen Wert vorzustellen und zu erkennen, dass wir uns in einer antiken Stadt befinden und nicht in einer Theater Kulisse. Der antike Teil hat im Wesentlichen den Grundriss und das ursprüngliche Erscheinungsbild der Ming- und Qing-Dynastien bewahrt und ist bekannt für seine traditionellen Pfahlbauten entlang des Flusses. Fenghuang lag in einer abgelegenen Bergregion und markiert die Trennlinie zwischen dem Han-Volk in den zentralen Ebenen und der von Minderheiten bewohnten Region im Südwesten. Dank der einzigartigen geografischen Lage, hat es seit Hunderten von Jahren nie unter der Zerstörung von Krieg oder Naturkatastrophen gelitten. Es ist selten in China eine so gut erhaltene historische und kulturelle Stadt zu finden, was sie zu einem besonders wertvollen Kulturerbe macht - Fenghuang wurde 2008 in die Liste des Unesco-Welterbes aufgenommen. Heute ist die Stadt ans Highspeed Bahnnetz angeschlossen und wie wir erlebt haben, ist es mit der Abgeschiedenheit vorbei. Als wir Hunger bekommen, bestellen wir im Foodmarket 2 lecker Suppen und einmal Kartoffeln (für unter 5€). Danach wird Micha mutig und probiert etwas proteinreiches - fertig frittiert wohl ganz appetitlich - die Zutaten in Action vor der Verarbeitung sind jedoch gewöhnungsbedürftig ;-)

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Entflieht den kalten Steinen der Antike! – Foto 1
Tag 12

Entflieht den kalten Steinen der Antike!

Mi, 15. Mai · Fenghuang, Hunan, China, CN · 🌧️ 28°C

Nachmittags verlassen wir die Mauern der antiken Stadt und tauchen ein in das geschäftige Treiben des „neuen“ Fenghuang. Hier, abseits der Touristenströme, pulsiert das "normale" Leben der Stadt. Bunte Märkte säumen die Straßen, kleine Restaurants und Garküchen verführen mit exotischen Düften. An einem Straßenstand beobachten wir, wie ein Mann mit zwei gezielten Schlägen einem zappelnden Fisch den Garaus macht und routiniert die Schuppen abschabt. Vor den Schulen herrscht geschäftiges Treiben. Großeltern warten geduldig auf ihre Enkel, die bald aus dem Unterricht strömen. Es scheint Zeit für ein Nachmittagsmahl zu sein, denn an speziellen Imbissständen holen sich die Kinder noch schnell ein Essen, ein erfrischendes Getränk und ein Stück Kuchen ab. Bei Hitze ziehen sich einige Männer gerne das Hemd bis über den Bauch - sehr attraktiv finden wir den sogenannten „Bejing Bikini“ nicht und beobachten erstaunt, dass besagte Männer selbst keine Scham verspüren ein Restaurant in diesem Look zu betreten. Die chinesische Regierung soll immer wieder versucht haben, gegen sogenanntes "unzivilisiertes Verhalten" vorzugehen, wozu auch das laute Schlürfen von Suppe oder das Spucken auf den Boden gehört, das in China weit verbreitet ist. Ich glaube fast ausserhalb der Großstädte, spielt das noch keine große Rolle.

Entflieht den kalten Steinen der Antike! – Foto 2
Entflieht den kalten Steinen der Antike! – Foto 3
Entflieht den kalten Steinen der Antike! – Foto 4
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Entflieht den kalten Steinen der Antike! – Foto 6
Entflieht den kalten Steinen der Antike! – Foto 7
Entflieht den kalten Steinen der Antike! – Foto 8
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Abschied – Foto 1
Tag 13

Abschied

Do, 16. Mai · Fenghuang, Hunan, China, CN · 🌧️ 26°C

Unser Hotel in Fenghuang, lag direkt am Fluss in der historischen Stadt. Wir hatten ein großes Panoramafenster und einer High Tech Toilette, die so toll war, dass es sogar einer Fernbedienung geben musste ;-) Vor Ort sprach niemand englisch und ich glaube viele westliche Touristen waren bisher noch nicht hier - manchmal führte der Sprachübersetzer zu lustigen Konversationen - das Personal war super freundlich und wir hatten eine gute Zeit. Auch haben wir gelernt, wie man chinesisch frühstücken kann und zumindest mir hat es geschmeckt. Von zuhause kennt man ja porridge aus Haferflocken- hier gab es das mit Reis, dazu Eier und ein leicht süßlicher Knödel. Leider kein Kaffee, dafür Sojamilch. Mit dem Zug geht es heute weiter nach Zhangjiaji, was nur eine Stunde entfernt liegt. Die Wartezeit am Bahnhof überbrücken wir in einem der Massagesessel.

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Eilige Anreise, steiler Aufstieg – Foto 1
Tag 13

Eilige Anreise, steiler Aufstieg

Do, 16. Mai · Zhangjiajie, Hunan, China, CN

Vom Bahnhof hetzen wir zur Unterkunft, denn der Tianmen Mountain mit seinen 1518 Metern Höhe ruft! Die Tickets hat unsere Unterkunft bereits gebucht, so dass wir nach dem Check-In direkt aufbrechen. Die Seilbahnstation in der Nähe unseres Hotels ist unser Startpunkt, doch zunächst werden wir mit einem Shuttlebus zu einer zweiten Seilbahn gefahren wo Tour C startet, für die unser Ticket wohl gilt. Was uns genau erwartet, wissen wir nicht. Als wir nach einer rasanten Fahrt die Station erreichen, bin ich wieder mal erstaunt und bekomme Herzklopfen - das ist ja Wahnsinn wie steil und hoch es hier den Berg hinauf geht (bzw. hinunter) - ein ungewohntes Erlebnis für Flachlandtiroler wie uns - hoffen wir, dass die chinesischen Konstrukteure ein gutes Werk vollbracht haben ;-) Oben angekommen, empfängt uns ein atemberaubender Blick - was für ein wahnsinn!!! Das Licht, die grünen Berge, die Straße welche sich kurvenreich entlang windet. Noch ein kurzer Spaziergang und wir stehen am Fuße des „Gate to heaven“. Am Ende der 999 Stufen hat sich inmitten des Berges auf natürlichem Wege ein Loch in den Felsen erodiert - das sogenannte Himmelstor. Michas geschundene Füße und meine gerade abklingende Erkältung raten davon ab die steilen Stufen zu erklimmen und so entscheiden wir uns für die Rolltreppen - in China kein Problem und alsbald gleiten wir gemütlich den Berg hinauf - erst bis zum Himmelstor und dann weitere 20minuten zum Gipfel. Mittlerweile ist es fast 16:00 Uhr und wir haben noch nix gegessen - was bietet die chinesische Küche an diesem hochgelegenen Ort? – kaum zu glauben – einen Burger King. Mit gestärktem Magen stürzen wir uns nach kurzer Rast erneut ins Getümmel und drängeln durch die wunderschöne Landschaft (ja, es ist voll). Viele Reisegruppen mit vorwiegend älteren Menschen sind heute hier - Besonders entzückend ist die Entenküken Gruppe die fröhlich durch die Menge trippelt. Die chinesische Touristenbehörde findet jedoch, dass alles reicht für einen erlebnisreichen Tag nicht aus, deswegen stiefeln wir als Nächstes über einen Glasweg der sich in schwindelnderregender Höhe am Berg entlang schlängelt. Der Tianmen Mountain war schon wieder eine absolute Superlative, ein Ort zum staunen und mit atemberaubende Aussichten.

Eilige Anreise, steiler Aufstieg – Foto 2
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Eilige Anreise, steiler Aufstieg – Foto 26
Zhangjiajie Grand Canyon Skywalk – Foto 1
Tag 14

Zhangjiajie Grand Canyon Skywalk

Fr, 17. Mai · Zhangjiajie Grand Canyon Skywalk, Hunan, China, CN · ☁️ 30°C

Es geht zum Grand Canyon. Nur wissen wir noch nicht genau wie wir eigentlich hinkommen. Wir haben in Erfahrung gebracht, dass wir zum Busbahnhof müssen - lassen uns jedoch von Google Maps in die irre führen und laufen ne halbe Stunde in die falsche Richtung, bevor wir festtellen, dass der Busbahnhof eigentlich nur wenige Fußminuten von unserer Unterkunft entfernt liegt. Irgendwann sitzen wir aber im richtigen Bus und fahren ca. 1.5 h zum Zhangjiajie Grand Canyon Über den Canyon führt eine Glasbrücke. Mit einer Länge von 430 Metern und einer Höhe von 300 Metern über dem Boden war sie bei ihrer Eröffnung im Jahr 2016 die längste und höchste Glasbrücke der Welt. Solange man nicht hinschaut, gelingt es auch ganz gut auf dem Glas zu laufen, sobald man jedoch nach unten sieht überkommt einen das starke Bedürfnis sich umgehend auf die Zwischenstreben zu „retten“ total verrückt, was der Kopf da mit einem macht. Der Brückenkonstruktion ist es natürlich total schnuppe wo wir gerade hinsehen. Wir folgen unserer Route mit weiteren kleinen Glasabschnitten die gewagt am Felsen kleben - mittlerweile sind wir ja souveräne Glasbodenläufer, werden aber gleich aufs Neue herausgefordert. Wir müssen uns entscheiden ob wir den Elevator nehmen oder mit der Zipline den Canyon überqueren. Wir beobachten das Spektakel kurz und dann ist die Neugier größer als die Angst, also Augen zu und ab über den Canyon. Hat man sich erstmal entschieden bleibt nicht viel Zeit zum nachdenken. Es ist schon wieder gigantisch, was für ein Blick, was für eine Aufregung. Es hat sich total gelohnt und ich bin von dem Adrenalin ganz euphorisch als wir auf der anderen Seite ankommen. Um zum Fuße des Canyon zu gelangen muss man die Rutsche nehmen (was auch sonst) und danach wird es entspannt. Einige Kilometer folgen wir dem Wanderweg - der Ort ist erstaunlich leer, und wir mussten auch nirgends anstehen. So haben wir jetzt etwas Ruhe und können die schöne Umgebung genießen. Das letzte Stück Weg legen wir mit dem Boot zurück und kommen wohlbehalten am Ausgang an. Wieder ein sensationeller Ausflug!

Zhangjiajie Grand Canyon Skywalk – Foto 2
Zhangjiajie Grand Canyon Skywalk – Foto 3
Zhangjiajie Grand Canyon Skywalk – Foto 4
Zhangjiajie Grand Canyon Skywalk – Foto 5
Zhangjiajie Grand Canyon Skywalk – Foto 6
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Zhangjiajie Grand Canyon Skywalk – Foto 17
Das war Zhangjiajie – Foto 1
Tag 16

Das war Zhangjiajie

So, 19. Mai · Zhangjiajie, Hunan, China, CN · 🌧️ 22°C

Zhangjiaji liegt in der Provinz Hunan. Die Mehrheit der Einwohner ist Han-Chinesisch. Es gibt auch eine große Anzahl von ethnischen Minderheiten, darunter Tujia, Miao und Bai. Mit rund 400.000 Menschen sind die Tujia die zweitgrößte Gruppe und prägen die Kultur Zhangjiajies besonders stark. Wir wohnen in einem einfachen Hotel, sehr zentral gelegen und mit 138,22€ für vier Nächte die günstigste Unterkunft auf unserer Reise. Nachdem wir schon so viel erlebt haben und das Wetter regnerisch wird, buchen wir keinen Ausflug mehr in den Nationalpark. (den schauen wir uns beim nächsten mal an :-) Dafür schlendern wir durch den Ort, wo über den Dächern die Gondeln der Seilbahn schweben - wir probieren die lokale Küche (scharf!!), sitzen bei nem Bierchen in unserer „Reflektionsecke“ und geben unseren Seelen Zeit nachzureisen. In Zhangjiaji gibt es, wie überall auch große unpersönlich wirkende Straßen und Wohnsiedlungen die fast ans Marzahn der 90er erinnern. Schönheit und effiziente Hässlichkeit liegen nah beieinander. Genau wie Fortschritt und Moderne neben althergebrachten Lebensweisen coexistieren.

Das war Zhangjiajie – Foto 2
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Das war Zhangjiajie – Foto 26
Bahnfahrt nach Xi’an – Foto 1
Tag 17

Bahnfahrt nach Xi’an

Mo, 20. Mai · Xi'an, Shaanxi, China, CN · 🌧️ 31°C

Xi‘an lag eigentlich nicht auf unserer Route, da aber die Wettervorhersage für Guilin nur Regen prophezeite, passen wir unsere Vorhaben an und begeben uns erneut auf Bahnreise. Selbst eine Verbindung mit Umstieg lässt sich problemlos meistern. China mit seinem gut ausgebauten Bahnnetz ist so gesehen das perfekte Reiseland für uns. Nach über 10 Stunden Zugfahrt erreichen wir den Bahnhof Xi‘an zum Sonnenuntergang - schauen wir mal, was uns diese Stadt zu bieten hat. Sieht auf dem ersten Blick jedenfalls ganz spannend und trubelig aus. Wärmer ist es und ganz schön was los :-)

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Auf der Mauer… – Foto 1
Tag 18

Auf der Mauer…

Di, 21. Mai · Xi'an, Shaanxi, China, CN

Den Magen gefüllt vom chinesischen Frühstücks Buffet, machen wir uns am Vormittag auf den Weg zur Stadtmauer von Xi'an. Sie umgibt die Altstadt komplett und ist die größte und am besten erhaltene Stadtmauer in ganz China. Wir starten an der Südseite und schlendern erstmal durch den Park am Fuße des Bollwerks, während wir nach einem Aufstiegspunkt Ausschau halten. Hier tummeln sich vor allem ältere Herrschaften, die uns mit ihrem selbstbewussten Gesang ins Mikrofon bestens unterhalten. Manche halten sich mit Sport fit, andere haben sich zum Tanzen verabredet oder genießen die Geselligkeit im Schatten. Erbaut im 14. Jahrhundert unter der Ming-Dynastie, ist die Stadtmauer seit 1981 UNESCO-Weltkulturerbes. Mit einer Breite von bis zu 12 Metern lässt es sich gut Flanieren und die Aussicht genießen. Wer flotter unterwegs sein möchte, kann für die 13,7 Kilometer Strecke auch ein Leihfahrrad nehmen. Für uns eindeutig die beste Option!

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Jiaozi yan - das Maultaschen-Bankett – Foto 1
Tag 18

Jiaozi yan - das Maultaschen-Bankett

Di, 21. Mai · Xi'an, Shaanxi, China, CN · ⛅ 32°C

Das Maultaschen-Bankett, auf Chinesisch „Jiaozi yan“ ist eine Spezialität in Xian und unser heutiges kulinarisches Highlight. Die Teigtaschen sind mit Fisch, Fleisch oder Gemüse gefüllt - doch was sie einzigartig macht, sind ihre kunstvollen Formen. Mit filigraner Präzision werden sie zu Tieren, Blumen und anderen Figuren gefaltet, Mein absolutes Highlight ist ein kleines Schweinchen. Außerdem bringen sie Glück und mit ihrer Hilfe kann die Zukunft gedeutet werden. Als die ersten Dumplings verdrückt sind, wird eine Suppe mit klitzekleinen Teigtaschen serviert. „Ein Dumpling in der Schale bedeutet, ein glücklicher Tag, zwei stehen für Glück überhaupt im Leben, Drei, sechs oder neun bedeuten, du wirst befördert. Wer vier in seiner Suppe findet, wird immer reicher, fünf bedeutet, du wirst dein Leben lang gut essen.“ Leider haben wir diese Deutung erst später nachgelesen und beim Essen nicht drauf geachtet.

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Jiaozi yan - das Maultaschen-Bankett – Foto 4
Jiaozi yan - das Maultaschen-Bankett – Foto 5
Terrakotta Armee – Foto 1
Tag 19

Terrakotta Armee

Mi, 22. Mai · Xi'an, Shaanxi, China, CN · ☀️ 33°C

Die Terrakotta Armee - bekannteste Attraktion von Xi’an und eine der wichtigsten archäologischen Funde des 20.Jh. Im Jahr 210-209 v. Chr. wurde eine Armee aus Ton zusammen mit dem ersten Kaiser Chinas, Qin Shi Huangdi, begraben. Sie sollten ihm im Jenseits beschützen und die gleiche Macht und Pracht verleihen, die er zu Lebzeiten genoss. Entdeckt wurde die Tonkrieger zufällig im Jahr 1974 von einer Gruppe Bauern, die einen Brunnen gruben. Seither wurden tausende Figuren ausgegraben, die sich durch ihre detaillierten Gesichtszüge, unterschiedlichen Ränge und Kampfpositionen auszeichnen. Die Ausgrabungen dauern bis heute an. Es wird vermutet, dass bisher nur ca. ein Viertel freigelegt ist und die gesamte Armee aus bis zu 8.000 Figuren besteht. Mit didi (das chinesische Uber) dauert es etwas über eine Stunde zum Ausgrabungsort - wir kommen gegen 9:30 an und es ist unsagbar voll! Tausende Menschen strömen zum Eingang und wollen die berühmte Armee sehen. Das ist keine Atmosphäre in der man andächtig staunen kann, sondern froh ist, überhaupt einen Blick zu erhaschen. „No fighting unless you don’t mind ending up in hospital or jail“ (Keine Kämpfe, es sei denn, es macht Ihnen nichts aus, im Krankenhaus oder im Gefängnis zu landen). Dieser Warnhinweis steht vor Halle 1 und ich verstehe warum… Es gibt drei Gruben, die besichtigt werden können. Grube 1 ist am beeindruckendsten und beherbergt die größte Sammlung von Terrakotta-Kriegern. Hier sind die Ausgrabungen weitgehend abgeschlossen und die meisten Figuren freigelegt und restauriert. Richtig nah kommt man den Figuren jedoch nicht, sondern schaut vom Rand der Halle auf die Sammlung (falls man es in die vorderste Reihe schafft). Es ist schon Wahnsinn - auch wie langwierig und mühevoll es sein muss, all diese Scherben und Stücke wieder zusammenzusetzen. Jeder Krieger war zerbrochen - ein gigantisches Puzzle. 50 Jahre dauern die Ausgrabungen nun schon an und der Großteil ist noch immer verschüttet - das macht deutlich wie komplex diese Arbeit ist. Vor Ort dachten wir, dass man sich besser ne Doku anschaut und mehr davon hat - im Nachgang war es aber schon beeindruckend es live gesehen zu haben und eine Vorstellung der Dimensionen zu erhalten. Das ist schon was! Ich würde nur empfehlen, besser früher da zu sein um möglichst vor den Reisegruppen einzutreffen. Auf Netflix erscheint übrigens demnächst (12.06.) eine Doku „Mysteries of the terracotta warriors“.

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Das war Xi‘an… – Foto 1
Tag 20

Das war Xi‘an…

Do, 23. Mai · Xi'an, Shaanxi, China, CN · ☀️ 34°C

Xi‘an ist die Hauptstadt der zentralchinesischen Provinz Shaanxi und gefällt uns gut, sogar besser als erwartet. Wir wohnen innerhalb der historischen Stadtmauer beim Glocken- und Trommelturms am muslimischen Viertel - ein Labyrinth aus engen Gassen, Moscheen, Restaurants und Geschäften. Uns begeistert die Atmosphäre, die lebhaften Märkte und das köstliche Essen. Da es tagsüber sehr heiß ist (bis zu 37grad), sind wir besonders gerne Früh und am Abend unterwegs. Wie eigentlich überall, lohnt es sich mal links und rechts abzubiegen und die weniger touristische Gegenden zu durchstreifen. Heute ein letztes gutes Frühstück vom großen Buffet und schon geht’s zum Bahnhof und damit zu unserer letzten Etappe auf dieser Reise.

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Panda City – Foto 1
Tag 21

Panda City

Fr, 24. Mai · Chengdu, Sichuan, China, CN · ⛅ 36°C

Chengdu, die Hauptstadt der Provinz Sichuan, ist berühmt für seine Riesenpandas, scharfes Essen, Sichuan Pfeffer und seine entspannte Atmosphäre. Vor allem Pandas, prägen das Stadtbild an allen Ecken.

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Chengdu – Foto 1
Tag 22

Chengdu

Sa, 25. Mai · Chengdu, Sichuan, China, CN

Als eine der am schnellsten wachsenden Städte im Land, leben heute vermutlich über 20 Millionen Menschen im Großraum Chengdu.

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Chengdu Research Base of Giant Panda Breeding – Foto 1
Tag 24

Chengdu Research Base of Giant Panda Breeding

Mo, 27. Mai · Chengdu, Sichuan, China, CN

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