Von Bari bis Cefalù…

Sept 2023 · 20 Tage

Über diese Reise

20 Tage
4.751 km
3 Länder

Mit dem Zug (und Boot) durch den Süden Italiens

Aperol auf Dachterrassen mit Blick über weiß getünchte Altstädte, Schwimmen in türkisem Wasser unter Kalksteinklippen, nachts das Glühen des Stromboli vom Boot aus. Drei Wochen im Mezzogiorno, immer mit dem Zug — durch Apuliens Barockstädte, entlang der kalabrischen Küste und über die Meerenge nach Sizilien. Eine Reise zwischen lebhaften Gassen, Vulkaninseln und stillen Abenden am Hafen, die in Neapels Chaos und Procidas pastellfarbener Ruhe ihren Abschluss fand.

Schönefeld – Foto 1
Tag 1

Schönefeld

Fr, 8. Sept · Schönefeld, Brandenburg, Germany, DE · ☀️ 29°C

Juhu endlich Urlaub 😀 Auf nach Italien 🇮🇹

Schönefeld – Foto 2
Ankunft Bari – Foto 1
Tag 1

Ankunft Bari

Fr, 8. Sept · Bari, Bari, Italy, IT · 🌧️ 27°C

Ankunft in Bari, lecker speisen und den ersten Aperol schlürfen, während wir bei lauen Temperaturen das charmante Treiben am Platz beobachten. Ordentlich was los hier und Bari ist heute Abend schöner als erwartet. Genächtigt wird in einem kleinen B&B - recht einfach, aber gute Lage direkt in der Altstadt. Unser Zimmer ist ganz oben und wir entdecken darüber noch eine Dachterasse mit tollem Blick über die Stadt und einem Meer von Antennen.

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Bari – Foto 1
Tag 2

Bari

Sa, 9. Sept · Bari, Bari, Italy, IT · ⛅ 28°C

Der Morgen startet wie der Abend endete - mit einem Blick über Bari. Nach einer kurzen Nacht, gibt es um 8:00 Frühstück und dann checken wir aus. Wir wollen uns Bari anschauen, bevor es weiter nach Monopoli geht. Radical Storage sei Dank können wir unser Gepäck zwischenzeitlich in Bahnhofsnähe lagern. Uns gefällt die lebendige Atmosphäre und im Vergleich zu anderen italienischen Städten empfinden wir es als weniger touristisch.

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Monopoli – Foto 1
Tag 2

Monopoli

Sa, 9. Sept · Monopoli, Italy, IT · ⛅ 27°C

Mit dem Zug geht es für uns weiter nach Monopoli, wo wir die nächsten 4 Tage im Turm „Torre Dalù“ residieren. Tolle Unterkunft mit zwei Mini Balkonen und einer kleinen „Überraschung“ - rein ins Bad, vorbei am Klo und einmal durch die Dusche, finden wir einen Durchgang und eine weitere Treppe die zur Dachterasse führt 😃 Uns ist nach einer ausgiebige Siesta zumute und so schlendern wir nur kurz durch die Altstadt auf der Suche nach was zu essen. Mit all den Köstlichkeiten verziehen wir uns dann in unseren Turm und es gibt Picknick auf dem Bett. Ist ja Urlaub… Am frühen Abend treibt es uns dann aber doch nochmal raus. Wir wollen uns den Stadtstrand ansehen - begeistern können uns die felsigen Wasserzugänge jedoch nicht. Das Ufer ist von Algen überschwemmt, und das stinkt uns - im wahrsten Sinne des Wortes. Neben vielem Schönen, wie der Altstadt, gibt es auch viel hässliches. Manches wirkt auf uns etwas lieblos und verkommen. Sind jedoch nicht sicher, ob z. B. die ungepflegten „Strände“ von Unwettern und Stürmen herrührt, die es diesen Sommer auch hier in Apulien gab? Den Abend lassen wir auf unserer Terasse mit einem Peroni ausklingen und gehen früh schlafen. Letztlich haben wir ja auch über 20.000 Schritte zurück gelegt.

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Monopoli – Foto 5
Brindisi – Foto 1
Tag 3

Brindisi

So, 10. Sept · Brindisi, Brindisi, Italy, IT · ☀️ 27°C

Gut erholt und ausgeschlafen starten wir mit dem Regio weiter Richtung Süden. Eigentlich wollen wir uns Ostuni anschauen, disponieren aber kurzfristig um, als wir im Zug bemerken, dass der Ort noch knapp eine Stunde Fußweg vom Regionalbahnhof entfernt ist - da waren wir nicht drauf vorbereitet und fahren weiter nach Brindisi - der nächst größeren Stadt auf der Strecke. Brindisi ist alt und wurde schon im dritten Jahrhundert erstmalig in römischen Aufzeichnungen erwähnt. Von hier aus starten die Fähren in die Türkei, nach Griechenland und Albanien. Vom Bahnhof führt ein palmengesäumter Boulevard in die Stadt. Ein schöner und ruhiger Ort. An diesem Sonntag Vormittag ist das Straßenbild geprägt von älteren Herren die sich zu einem Plausch auf ner Bank oder an der Straßenecke treffen. Bevor es mit dem Zug weiter geht, gönnen wir uns noch einen Café.

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Lecce – Foto 1
Tag 3

Lecce

So, 10. Sept · Lecce, Lecce, Italy, IT · ☀️ 32°C

Lecce - die charmante Hauptstadt des Salento und berühmt für zahlreiche Kirchen und Paläste aus der Zeit der Barock. Auch wir finden, dass die Stadt auf jeden Fall einen Besuch Wert ist. Wir besichtigen unzählige Kirchen, schlendern durch prächtige Gassen und nähren uns mit apulischen Köstlichkeiten. Zurück in Monopoli stürzen wir uns ins nächtliche Getümmel, wo wir den schönen Tag mit einem Häppchen ausklingen lassen.

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Polignano a Mare – Foto 1
Tag 4

Polignano a Mare

Mo, 11. Sept · Polignano a Mare, Apulia, Italy, IT · ☀️ 28°C

Wir besuchen unseren Nachbarort Polignano al Mare. Der Ort ist bekannt für seine weiß gekalkten Häuser am Klippenrand und seine malerische Bucht unterhalb der Altstadt. Micha bannt sich tapfer seinen Weg durch die Menschen und wird mit einem erfrischenden Bad belohnt - das Wasser sieht jedenfalls wunderbar aus. Nur Badeschuhe wären empfehlenswert, da es sehr steinig ist. Ich ergatterte einen Schattenplatz auf den Felsen am Rand und beobachte das turbulente Treiben. Es gibt auch hier hübsche Gassen und Ecken überall, nur ist es viel, viel touristischer als unser vergleichsweise beschauliches Monopoli. Wir genehmigen uns noch nen lecker, schmecka Eis und dann haben wir auch genug und treten die Heimreise an.

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Monopoli – Foto 1
Tag 4

Monopoli

Mo, 11. Sept · Monopoli, Apulia, Italy, IT · ☀️ 29°C

Den restlichen Tag verbringen wir in Monopoli, was mir immer sympathischer wird und schmieden Pläne, wie es weiter geht.

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Letzter Tag… – Foto 1
Tag 5

Letzter Tag…

Di, 12. Sept · Monopoli, Bari, Italy, IT · ☀️ 31°C

Unser letzter schöner Tag in Monopoli - heute werden keine Schrittrekorde gebrochen - sondern wir entscheiden am Morgen, dass wir nichts vorhaben und genießen die freie Zeit. Mittlerweile wissen wir, dass es eigentlich auch schmale Sandstrände gibt, nur sind die komplett überdeckt mit dem Algenzeugs, etwas Pech, aber auch über die Felsblöcke - unterhalb der Stadtmauer - finden wir einen Weg ins herrliche Wasser!! Abends kehren wir nochmal zurück in „The King Street Food“, wo wir schon gestern so gut gesessen haben und das zu einen unglaublichen Preis.

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Ciao Puglia 👋 – Foto 1
Tag 6

Ciao Puglia 👋

Mi, 13. Sept · Bari, Apulia, Italy, IT · ⛅ 29°C

Heute verlassen wir Apulien. Ganz dolle früh gehts los mit dem Regio nach Bari und weiter ins geliebte Neapel - diesmal nur für einen kleinen Zwischenstopp - bevor wir morgen nach Tropea wollen.

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Ciao Puglia 👋 – Foto 4
Naples 😍 – Foto 1
Tag 6

Naples 😍

Mi, 13. Sept · Naples, Napoli, Italy, IT · ⛅ 28°C

Neapel halt… 😍♥️ Wir kommen gegen 11:15 an und haben in der Nähe vom Bahnhof eine Unterkunft gefunden wo wir schon einchecken können. Nach einer Woche an vergleichsweise ruhigen Orten werden sofort alle Sinne 1000fach herausgefordert. Die Luft ist schlecht, es ist laut, voll, schmutzig, farbenfroh, wuselig und überbordend schön. Wir werden Teil eines gigantischen Wimmelbilds und es braucht ein, zwei Momente bis das geschockte Hirn sich an das Chaos gewöhnt - wir sorgen für ne gute Grundlage und nähern uns mit 1, 2, …. bunten Getränken, langsam dem Pegel dieser Stadt. wir bestaunen die kunstvolle Metrostation Toledo, Speisen vortrefflich, shoppen ne Kleinigkeit und lassen uns ansonsten treiben. Diego Maradona ist hier an jeder Straßenecke und Neapel ist noch mehr als sonst in blau weiß gehüllt. Natürlich statten wir auch unserem Lieblings-Aperol Laden nen Besuch ab - wir genießen es sehr hier zu sein und bereuen den Schlenker über Neapel definitiv nicht. Am nächsten Morgen dann noch ein letzter Blick vom Balkon, dann geht es weiter…

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Ankunft in Tropea – Foto 1
Tag 7

Ankunft in Tropea

Do, 14. Sept · Tropea, Vibo Valentia, Italy, IT · ⛅ 28°C

Mit dem Zug geht es nach Kalabrien. Nachmittags erreichen wir unser Ziel (so wie gefühlt auch alle anderen… 🤔)- es ist touristischer als gedacht - jedoch nicht komplett überlaufen. Tropeas Altstadt liegt auf einer rund 60 Meter hohen Tuffsteinklippe, während sich darunter der lange Sandstrand erstreckt mit sehr klarem und türkisfarbenen Wasser. Hier erhebt sich auf einem Felsen die Wall­fahrts­kirche Santa Maria dell'Isola - eine atemberaubende Kulisse. Auch von der Unterkunft sind wir angetan - eine 90qm Höhlenwohnung auf mehreren Ebenen die uns ein bisschen an Museum und Ausgrabungsstätte erinnert. Nach unserem Strandbesuch bekommen wir Hunger. Wir entscheiden uns für ein richtiges Restaurant wo wir lokale Spezialitäten probieren. Ein Gedicht! Und so kugeln wir am Ende des Tages satt und zufrieden in unsere Höhle.

Ankunft in Tropea – Foto 2
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Tyrrhenian Sea – Foto 1
Tag 8

Tyrrhenian Sea

Fr, 15. Sept · Tyrrhenian Sea, 00 · ⛅ 28°C

Wir verlängern unseren Aufenthalt um eine Nacht und wollen noch bis Montag in Tropea bleiben - es gefällt uns zunehmend gut und wir können hier wunderbar ausspannen. Heute sind wir mit dem Boot unterwegs und haben uns für ein Angebot mit max. 12 Teilnehmern entschieden, Tatsächlich kommen sogar nur zwei weitere Paare mit an Board😊 Wir shippern entlang der wunderschönen Costa degli dei und ankern immer wieder an markanten Punkten. Z.b. vor Riaci mit seinen Höhlen oder den weißen Stränden von Capo Vaticano. Vor Formicoli ragen eine Reihe von Felsvorsprüngen aus dem Wasser, die wohl von einem alten römischen Hafen stammen sollen. Wir haben immer wieder die Möglichkeit in dem glasklaren Wasser zu schwimmen - teilweise inmitten kleiner Fischschwärme. 🐟🐟🐟 Ne Taucherbrille wäre toll gewesen, um die Unterwasserwelt noch besser zu bestaunen, doch auch so haben wir jede Menge Spaß. Beim letzten Stop bereitet unser Skipper einen traditionell kalabrischen Aperitif, den wir bei nem Proseco verputzen. Perfekt 🤩

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In und um Tropea – Foto 1
Tag 10

In und um Tropea

So, 17. Sept · Parghelia, Calabria, Italy, IT · ☀️ 28°C

Wir entspannen in Tropea bzw. den anliegenden Ortschaften, gehen viel Schwimmen (jetzt mit Taucherbrille 🤿), wandern durch die Ortschaften und entlang der Strände bis nach Parghelia. Gerade jetzt am Wochenende ist der Strand hier noch leerer als direkt in Tropea. Und natürlich probieren wir auch weiterhin ausgiebig die regionale Küche. Tropea ist bekannt für seine roten Zwiebeln, die in Kalabrien in vielen Gerichten Verwendung finden. Die süßliche „Cipolla rosa di Tropea“ ist besonders mild und bekömmlich. Ihr Anbau ist auf einen Küstenstreifen am Tyrrhenischen Meer bei Capo Vaticano beschränkt - den Beinamen „di Tropea“ hat sie erhalten, da sie ursprünglich vom Bahnhof in Tropea aus ins restliche Italien und ins Ausland transportiert wurde. Weitere lokale Spezialitäten an denen wir nicht vorbeikommen sind Fileja (frische Pasta), Pecorino (Typische kalabresischer Käse, aus Schafsmilch), scharfe Pepperoni und Nduja - eine Art Streichsalami. Beim Süßkram hat es uns das Tartufo Eis angetan. Eine italienische Eisspezialität, die den Trüffelpralinen nachempfunden ist und ihren Ursprung im kalabrischen Pizzo hat - traditionell ist das Eis gefüllt mit einer Schokoladensoße und gewälzt in einer Mischung aus Kakaopulver und Zucker - mittlerweile gibt es jedoch viele verschieden Variationen. Am Abend steigen wir die Treppen zur Santuario di Santa Maria dell'Isola hinauf. Für 3€ Eintritt bekommt man auch Zutritt zum kleinen Klostergarten hinter der Kirche. Von hier oben eröffnet sich eine wunderschöne Sicht auf die - Küstenlinie und den umliegenden Strand sowie das Meer mit den vereinzelten Booten, und der untergehenden Sonne. Am Horizont ist auch der Umriss des Stromboli zu erkennen.

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Ankunft auf Stromboli – Foto 1
Tag 11

Ankunft auf Stromboli

Mo, 18. Sept · Lipari, Messina, Italy, IT · ⛅ 30°C

Es gibt keine direkte Fährverbindung zwischen Tropea und den liparischen Inseln, jedoch fahren in der Saison Ausflugsboote, für die man auch ein One-way Ticket erwerben kann. Unsere Fahrt um 10:30 wird wegen zu geringer Teilnehmeranzahl abgesagt, zum Glück gibts noch eine Alternative für 14:00 Uhr. Wir haben zwei Nächte auf Stromboli gebucht - eine Insel mit schwarzen Stränden und dem gleichnamigen Vulkan 🌋 Es ist einer der aktivsten Vulkane der Welt. In Abständen von etwa 10-15 Minuten gibt es größere oder kleinere Eruptionen bei denen Gesteinsbrocken und Lavaspritzer herausgeschleudert werden, gefolgt von einem Grollen… In der Regel gehen diese zur unbewohnten Westseite des Vulkans, über die sogenannte "Sciara del Fuoco" (Straße des Feuers) - Die letzten größeren Ausbrüche auch zur bewohnten Seite waren in den Jahren 2003, 2007 und 2020 mit beträchtlichen Lavaergüssen und Auswürfen von Gesteinsbrocken, die einige Häuser in Ginostra zerstörten. Am Hafen gibt es kleine Buden mit Anbietern, die Ausfahren anbieten und so können wir am Abend von einem Boot aus einige beeindruckende Explosionen beobachten.

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Ein Tag auf Stromboli – Foto 1
Tag 12

Ein Tag auf Stromboli

Di, 19. Sept · Lipari, Sicily, Italy, IT · ⛅ 31°C

Stromboli ist eine von 7 liparischen Inseln, die durch Fähren miteinander verbunden sind. Wer Lust hat, kann bei guter Wetterlage die unterschiedlichen Inseln besuchen - jede soll ihren eigenen Charme haben und keine der anderen gleichen - wir wollen in unserer begrenzten Zeit jedoch auf Stromboli verweilen. Es gibt weder Autos noch Busse - die Insel ist zu klein und die Straßen zu eng - Güter und Menschen werden mit Ape (kleine Piaggio-Dreiräder), Mopeds oder Golfcars innerhalb der Ortschaft bewegt. Mittelpunkt des Ortes ist die Kirche San Vincenzo Ferreri - von außen nichts besonderes - tritt man jedoch ein, fällt gleich das sehr schönes Glasportal ins Auge. Was uns besonders beeindruckt - die Kirche wirkt lebendig, vielleicht liegt das an den vielen Grünpflanzen die liebevoll drapiert im ganzen Gebäude verteilt sind. Auch Kunstwerke der örtlichen Schulkinder finden einen Platz und werden ausgestellt. Natürlich springen wir auch ins Meer und testen ob der schwarze Sand abfärbt (tut er nicht). Das Wasser ist so klar wie in Tropea und wir entdecken viele Fische die uns offensichtlich auch sehr anziehend finden. Da zur Mittagszeit fast alles geschlossen hat, wird Siesta auf unserer wunderschönen Terasse gemacht - umgeben von weißen Blüten und Meeresrauschen. Riesengroße schwarze Holzbienen erfreuen sich der bunt blühenden Sträucher - teilweise eine wirklich prächtige Vegetation - wir entdecken Zitronen und Olivenbäume, Granatäpfel und üppige Kakteen und Palmen. Später wandern wir zum kleinen Friedhof, während vom Dorf der Klang einer Blaskapelle über die Landschaft hallt. Wir folgen der Musik und erleben noch etwas Kulturprogramm mit den Big Friends Guggen Musik Malta. Es gibt noch was zu essen und dann gehts zurück um zu packen, da wir morgen sehr früh raus müssen. Da keine Straßenbeleuchtung existiert und aktuell auch kein Mond zu sehen ist, wird es nach Sonnenuntergang stockfinster. Nachtwanderungs-Stimmung! Uns begegnen Menschengruppen mit Stirnlampen, die von der Vulkanbesteigung zurückkehren. Die weniger gut Vorbereiteten huschen mit Handylicht durch die Dunkelheit - nicht nur um den Weg zu finden sondern auch um irre schnellen Fahrzeugen zu signalisieren, dass sich hier noch jemand auf der engen Straße befindet.

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Weiter nach Cefalù  – Foto 1
Tag 13

Weiter nach Cefalù

Mi, 20. Sept · Cefalù, Palermo, Italy, IT · ⛅ 29°C

Am frühen Morgen klingelt der Wecker und während die Sonne aufgeht, eilen wir zum Hafen wo unsere Fähre nach Milazzo geht, von wo wir später die Regionalbahn nach Cefalù nehmen wollen. Vor Ort bemerken wir, dass es bis zur Bahn noch über ne Dreiviertelstunde Fußweg ist. Also eilen wir weiter durchs Hinterland und eine Strecke die offensichtlich nicht für den Fußverkehr ausgelegt ist. Als der Bahnhof schon in Sichtweite ist, bleibt uns nichts anderes übrig als mit Sack und Pack über ne Böschung zu klettern - scheinbar, soll man hier wirklich nur mit Taxi hinkommen können - egal, wir sind völlig durchgeschwitzt aber haben es geschafft, bekommen unseren Zug und kommen am frühen Nachmittag in Cefalù an.

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Tag 14

Cefalù

Do, 21. Sept · Cefalù, Palermo, Italy, IT · ⛅ 28°C

Wir haben so viele schöne Orte gesehen, dass wir etwas Zeit brauchen uns an die neue Umgebung an der Nordküste Siziliens zu gewöhnen. Cefalú ist größer (verglichen mit unseren vorherigen Orten) und ziemlich touristisch. Kein Wunder, denn es soll eine der schönsten Städte Siziliens sein. Wir haben eine kleine, feine Unterkunft gefunden, gleich ums Eck vom belebten Piazza del Duomo wo auch die Kathedrale von Cefalù steht - eine Normannenkirche aus dem 12.Jh, die seit 2015 zum Unesco-Weltkulturerbe gehört und Stilmerkmale von arabisch-byzantinischer Kunst aufweist. Anders als in Tropea, liegt die schöne Altstadt nicht auf einem Felsen, sondern wurde am Fuße eines solchen errichtet - dem Rocca di Cefalù (ein 270 Meter hohen Kalkfelsens) - und das sieht teilweise wirklich spektakulär aus. Ein Gemüsehändler zieht durch die Gassen und lockt Kunden mit seinem „Gesang“ an - wir sind ganz betört und decken uns mit frischen Vitaminen ein. Die Temperaturen steigen weiter und wir sind dankbar für die Möglichkeit uns im Meer zu erfrischen. Es gibt einen langgezogenen Sandstrand (ganz ohne Fels und Gestein). Schön ist es auch am alten Hafen, vor allem wenn die Sonne langsam unter geht.

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Tag 15

Rocca di Cefalù

Fr, 22. Sept · Cefalù, Palermo, Italy, IT · ☀️ 35°C

Am Morgen krakseln wir fröhlich über den Burgberg der Stadt (Rocca di Cefalù) mit Spuren aus prähistorischer und antiker Zeit. Auch landschaftlich durchaus ein schöner Wanderung mit einem unglaublichen Blick! Aber leider sehen wir auch riesige Rauchschwaden aus den Bergen emporsteigen… 🤔 Da es sehr heiß werden soll, hatten wir für tagsüber einen letzten Strandtag geplant. Aber so richtig entspannt finden wir das jetzt auch nicht mehr - kleine Aschefetzen rieseln nieder, die Augen brennen etwas und irgendwann sehen wir Löschflugzeuge im Einsatz. Unsere Recherchen ergeben, dass Sizilien wieder brennt und auch Palermo eine Feuernacht hinter sich hat. Wir sind verunsichert und entscheiden unsere Pläne zu ändern. Wir stornieren unsere Unterkunft in Palermo, buchen neue Rückflüge von Neapel aus, wo wir nun die letzten 4 Tage verbringen werden - jetzt ist uns beiden wohler und wir hoffen, dass der Zug morgen früh fährt und wir gut weg kommen. Der abendliche Blick auf die feurigen Umgebung ist wirklich gruselig und wir bereuen unsere Entscheidung definitiv nicht.

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Mit dem Zug nach Neapel – Foto 1
Tag 16

Mit dem Zug nach Neapel

Sa, 23. Sept · Ionian Sea, 00 · 🌧️ 28°C

Wir sind so happy, dass heute alles gut klappt :-) denn zeitweise waren Straßen und Zugstrecken wegen der Brände gesperrt und auch heute Morgen sind Regionalverbindungen nach Palermo gecancelt. Mit dem IC 728 gehts für uns direkt nach Neapel Da sich unsere reservierten Sitzplätze in einem Abteil befinden wo die Klimaanlage ausgefallen ist, werden wir umplatziert und sitzen nun gegenüber von zwei lustig, kichernden Nonnen auf dem Weg nach Rom, was eigentlich recht unterhaltsam war. Außerdem erleben wir ja noch wie ein Zug Fähre fährt. Das ist schon etwas besonderes und bei einer geplanten Reisezeit von 8:22h eine gute Abwechslung. Während der Fährfahrt können wir den Zug verlassen, frische Luft schnappen, Beine vertreten und die Aussicht an Deck genießen. Im Großen und Ganzen hatten wir eine entspannte und kurzweilige Fahrt - zu Beginn sind wir noch an einigen Bränden vorbei gefahren und kurz vorm Ziel hatten wir nochmal einen Schreckmoment, als es hieß wir können nicht weiter fahren, aufgrund von Unwettern und Überschwemmungen in Neapel. Aber so schlimm kann es nicht gewesen sein, denn kurz darauf ging’s weiter und in Neapel haben wir davon nichts gesehen. Wir sind super froh hier zu sein und haben gestern noch nen richtig tolles Appartement in der Altstadt buchen können. Mit Wintergarten und riesiger Terasse :-) dann gehts auf nen Peroni und was zu futtern in unseren Lieblings-Pizzaladen - das haben wir uns verdient 🍻

Mit dem Zug nach Neapel – Foto 2
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Tag 17

Naples

So, 24. Sept · Naples, Napoli, Italy, IT · 🌧️ 24°C

Heute schlendern wir durch Neapel und besichtigen das Castel Sant'Elmo. Über endlose Steigungen und Treppen stiefeln wir auf den höchsten Punkt des Vomero. Bereits unterwegs, eröffnen sich tolle Blicke über die Stadt und von den Festungsmauern blickt man bis ins Hinterland und zu den Inseln und der Halbinsel Sorrent bis zum Vesuv. Aus der Vogelperspektive sieht man wie die Spaccanapoli die Altstadt in zwei Hälften teielt - so wird sie von den Menschen genannt, genau genommen handelt es sich um 7 Straßen. Und als wir hungrig werden landen wir wieder im bewährten Pizzaladen

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Tag 18

Procida

Mo, 25. Sept · Procida, Napoli, Italy, IT · 🌧️ 23°C

Wir besuchen das farbenfrohe Procida - italienische Kulturhauptstadt des Jahres 2022 und die kleinste Inseln im Golf von Neapel. Auf ca. 4 km² leben 10.414 Menschen - damit ist Procida die am dichtesten besiedelte Insel im Mittelmeerraum. im Gegensatz zu Capri und Ischia spielt der Tourismus eine untergeordnete Rolle. Seit Jahrhunderten waren die meisten Bewohner Fischer und Seeleute. Hier befindet sich die älteste Seefahrerschule Europas und Procida stellt die meisten Kapitäne Italiens. Es gefällt uns sehr und wir könnten uns gut vorstellen hier auch mal zu übernachten, wenn wir wieder in der Region sind. Wir sind schon früh auf der Insel und haben das Vergnügen den beeindruckenden Palazzo D'Avalos fast alleine zu besichtigen. Der ehemalige Renaissancepalast (am höchsten Punkt der Insel) wurde Ende des 18. Jh. zunächst zur Militärschule und dann als Gefängnis genutzt und entsprechend umgestaltet. Es entstanden neue Räume wie das Krankenhaus, die Wäscherei und eine Textilfabrik wo die Gefangenen mit der Verarbeitung von Flachs und Hanf beschäftigt waren. 1988 wurde das Gefängnis geschlossen und das Gebäude aufgegeben. Trotz der jahrelangen Vernachlässigung ist es ein sehr atmosphärischer Ort und viele Relikte sind erhalten geblieben - alte Nähmaschinen, Uniformen, persönliche Gegenstände der Häftlinge… die Stadt hat hier schon einiges instand gesetzt und auch coole Installationen mit Hologrammen installiert, wo man wie durch einen Zeitspiegel in die Vergangenheit blickt.

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Tag 20

Das wars…

Mi, 27. Sept · Naples, Campania, Italy, IT · ☀️ 29°C

Wow, um 7:00 geht unser Flieger und schon 6:35 sitzen wir auf unseren Plätzen und das Boarding is complete. Ich glaube zum Frühstück sind wir pünktlich zurück in Berlin :-)

Das wars… – Foto 2